Namensliste Biografien
A-F
Der Oberstlandesgerichtsrat war zuhause in der Heßstraße 8.
überlebte das Grauen von Theresienstadt.
wollte eigentlich Schriftsteller werden, wurde aber erfolgreicher Kaufmann.
Der Kommerzienrat war mit einer Münchnerin verheiratet.
Die Münchnerin heiratete nach Nürnberg.
Die Nazi-Diktatur riss die Familie für sieben Jahre auseinander.
Das ganze Dorf wusste von dem Judenkind.
Die Wienerin heiratete nach München.
wäre besser in den USA geblieben.
lebte 40 Jahre in Augsburg, bevor sie nach München zog.
Der Fabrikant aus Augsburg verstarb Jahre vor der Deportation seiner Frau.
versuchte vergeblich nach Kuba auszuwandern.
betrieb in München eine Facharztpraxis für Magen- und Darmkrankheiten.
Ein kurzes Leben, über das wenig bekannt ist.
konnte sich fast vier Jahre in ihrer Wohnung vor der Deportation verstecken.
…nahm einige jüdische Menschen in seiner Wohnung auf.
Neue Facetten zu einer bekannten Münchner Schriftstellerin.
lebte vier Jahre im Ledigenheim in München.
wurde im Konzentrationslager Dachau zu Tode gequält...
fühlte sich in München zu Hause und konnte sich die Emigration nicht vorstellen.
erhielt mit weiteren verfolgten Menschen christlichen Glaubens Obdach im Hildebrandhaus.
Aus Polen über Berlin nach München…
wurde bei einem britischen Fliegerangriff getötet.
musste auf Druck der Nationalsozialisten seine Medico-mechanische Heilanstalt aufgeben.
sah ihre Tochter und ihre Enkelkinder nach 1933 nie mehr wieder.
lebte für ihre Familie und starb in den Armen ihrer Tochter.
wurde mit dem letzten Transport nach Theresienstadt deportiert.
war Künstlerin und Kostümbildnerin an den Münchner Kammerspielen.
leistete früh Widerstand gegen den Nationalsozialismus und war als jüdischer Kommunist besonders im Visier des NS-Staates.
gilt seit der Befreiung als vermisst …
G-K
Vom Flaschenreiniger zum Direktor.
verkraftete seinen frühen Erfolg und den späteren Absturz nicht.
Der Geschäftsmann musste dann als Fabrikarbeiter seinen Lebensunterhalt verdienen.
Die Familie war im Textilgewerbe tätig.
war die einzige Überlebende von fünf Geschwistern.
Fünf Jahre nach ihrem Mann wurde auch sie deportiert und ermordet.
Ein Leben für die Münchner Hauptsynagoge.
ist die Zwillingsschwester von Therese Herz.
baute sich als Alleinerziehende in München ein neues Leben auf.
war als geschätzter Kaufmann und renommiertes Kaufhaus gleichermaßen ein Begriff.
konnte nach Venezuela emigrieren, wohin ihm seine Verlobte nach dem Krieg folgte.
wurde unter “Johlen und Geschrei” während des Novemberpogroms aus dem Haus getrieben.
stammte aus Unterfranken und schenkte in München sechs Kindern das Leben.
war später Prediger der Freikirche der-Siebenten-Tags-Adventisten.
konnte erst nach dem Krieg ihrem Verlobten nach Venezuela folgen.
war Kommunist und bezahlte den Widerstand mit seinem Leben.
betrieb eine gut gehende Dekorationsmalerei in der Landwehrstraße.
lebte mit ihrem Mann und den vier Kindern im Westend.
Zweifelhafte Informationen aus der Krankenakte.
lehrte Geschichte an den Universitäten in München und Leipzig.
versuchte auf der St. Louis der Shoa zu entgehen.
Wenige Monate vor den ersten Deportationen gelang ihr die Flucht.
dachte in der Ferne oft an die verlorene Heimat.
starb vor ihren Kindern.
überlebte als Sechsjähriger Auschwitz.
Drei Töchter im Kinderheim und ihr Mann verhaftet.
emigrierte nach Prag, aber wurde dort vom Einmarsch der Deutschen eingeholt.
L-R
konnte mit ihrer Tochter und den Enkeln fliehen.
Die Schiffspassage nach New York war schon bezahlt.
... starb als SS-Mann in der Brigade Dirlewanger.
erhielt kein Visum, da sie erblindet war.
Teilhaber einer bekannten Zinngusswaren-Fabrik, deren Krüge heute noch im Internet gehandelt werden.
Ein bewegtes Leben in der Klenzestraße …
kam aus seiner traditionsreichen Pferdehändlerfamilie im Saarland.
war zu schwerer Zwangsarbeit in der Flachsröste Lohhof eingesetzt.
lebte fast ein Jahr in einer liebevollen Pflegefamilie.
schrieb Briefe an ihre amerikanischen Verwandten und bat um Hilfe zur Auswanderung.
Der Münchner Arzt blieb Pfälzer im Herzen.
lebte wenig angepasst an die Gesellschaft.
Die Zeugin Jehovas leistete Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus.
Musste Zwangsarbeit in der Flachsröste Lohhof leisten.
Musste als Hilfsarbeiterin bei der Firma Obpacker AG Zwangsarbeit leisten.
Der Vieh- und Pferdehändler nahm sich 1942 das Leben.
„Durch den frühzeitigen Tod meines Sohnes habe ich keine Unterstützung…“
„Wir können ausrechnen, bis wann wir unsere letzten Pfennige aufgezehrt haben.“
Der Bankkaufmann stammte aus Nördlingen.
wurde zusammen mit ihrem 19-jährigen Sohn Bodo im ersten Transport von München nach Kaunas deportiert.
Seine Krankheit machte eine Emigration in die Vereinigten Staaten unmöglich.
war zu ihrem Sohn nach Holland geflüchtet.
Die Nürnbergerin kam mit 20 Jahren nach München und lebte dort über 54 Jahre lang.
war Seiden- und Posamentierwaren-Händler.
Die begeisterte Pferdesportlerin nahm an Turnieren und Rennen teil.
S-Z
war der Sonnenschein ihrer blinden Oma Karoline Lehmann.
war ledig geblieben und kümmerte sich um die Familie.
rettete in Dachau einem Mithäftling das Leben.
In ihren Briefen lebt sie fort …
geriet durch familiäre Denunziation ins Visier des NS-Staates.
war der Akteur im Hintergrund.
war fortschrittlich und politisch liberal.
war eines der ersten „Aktion T4“ - Opfer in Hartheim.
gelang viermal die Flucht.
emigrierte 1939 zusammen mit seiner Frau Herta Marta und ihrer Tochter Edith in die USA.
Das tragische Schicksal eines Mannes mit vielen Geschwistern.
war Zwangsarbeiterin in der Flachsröste Lohhof. Nur eine Kinderfotografie ist von der 16-Jährigen geblieben.
Die Zahnarztwitwe verlor vor ihrer Ermordung ihr Vermögen und ihren Sohn.
war Sekretärin an der Handels-Hochschule.
ist in seinem Leben häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Die Kopistin und Malerin war auf das Vermieten von Zimmern angewiesen.
Die Pharmazeutin wurde Opfer der Euthanasie.
entstammte einer holländischen Kaufmannsfamilie und führte ein Tuchwarengeschäft.
war ein Pionier der Plakatkunst.
kam aus einer alteingesessenen, streng nach den religiösen Vorschriften lebenden Familie in Ichenhausen.
wurde während des Nationalsozialismus „völlig rechtlos“ in das Konzentrationslager Dachau verschleppt.
war ein indirektes Opfer des Nationalsozialismus.
war wegen des Vorwurfs der Homosexualität im Konzentrationslager Dachau.
Die Sozialbeamtin nahm sich im
Barackenlager Milbertshofen das Leben.
Der Geschäftsmann aus dem schwäbischen Ichenhausen wurde in München wiederholt zum Ziel nationalsozialistischer Verfolgung.
führte ein repräsentatives großbürgerliches Leben.
Der Tiefbautechniker arbeitete bei dem Bauunternehmer Leonhard Moll.
wurde mit ihrem Mann Max Wertheimer nach Piaski verschleppt.
durfte seine Schreinerlehre nicht beenden.
war Gesellschafter der Papierfabrik August Neustätter und passionierter Fotograf.