Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Sportler und Sportlerinnen in München bis 1933 und danach

 
 

Die jüdischen Mitglieder in den Münchner Sport- und Turnvereinen aus der Zeit vor 1933 sind heute meist vergessen und aus der Vereinserinnerung verschwunden. Nach 1933 wurden sie aus den Vereinen hinausgedrängt und verfolgt. Viele von ihnen wurden in den Konzentrationslagern ermordet. Einige konnten emigrieren. Ihre Erfolge und Verdienste finden in kaum einer Vereinschronik Erwähnung. Damit ist auch das Wissen um die Bedeutung jüdischer Sportler und Sportlerinnen für die Entwicklung der Sportstadt München verloren gegangen. Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft spielten Fußball, Hockey, Tennis und Wasserball. Sie hatten Leitungsfunktionen in Vereinen und Verbänden inne und sie unterstützten ihre Vereine beim Ausbau der Sportstätten und Trainingsplätze. Im Gespräch werden beispielhaft Biografien jüdischer Sportler vorgestellt. Es werden Recherchemöglichkeiten und Quellen aufgezeigt und Projekte vorgestellt. Ein Fokus liegt dabei darauf, wie in den Vereinen und in der Stadtgesellschaft Erinnern und Erinnerungsarbeit stattfinden kann.

Montag, 12. Oktober 2026 | Beginn: 19:30 Uhr | Eintritt frei

Ort: Stadion an der Schleißheimerstrasse Schleißheimer Straße 82 | 80797 München Eintritt frei | Voranmeldung erwünscht

http://www.stadionanderschleissheimerstrasse.de/spielplan/

Veranstalter: !Nie Wieder – Erinnerungstag im Deutschen Fußball In Kooperation mit: Kurt Landauer Stiftung e.V.; TSV München von 1860, Abteilung Vereinsgeschichte; Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau; DFB-Kulturstiftung; Fanprojekt München, Stadion an der Schleißheimerstrasse.

THEMENABEND

mit:

  • Astrid Freyeisen Redakteurin des Bayerischen Rundfunks, Autorin des Podcasts „Mein Opa, die Nazis und Olympia“

  • Anton Löffelmeier M.A. Abteilung Vereinsgeschichte TSV 1860 München

  • Andreas Wittner Kurt Landauer Stiftung e.V.

  • Dr. Maximilian Strnad Kulturreferat der LH München, Public History

Einführungsvortrag:

  • Dr. Andreas Heusler, „Prekäre Zugehörigkeit. Jüdisches Leben in München in den 1920er Jahren“

Schlusswort:

  • Frank Schleicher Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Musikalische Gestaltung:

  • Vivian Kanner Sängerin, Schauspielerin

THEMENABEND

mit:

  • Astrid Freyeisen Redakteurin des Bayerischen Rundfunks, Autorin des Podcasts „Mein Opa, die Nazis und Olympia“

  • Anton Löffelmeier M.A. Abteilung Vereinsgeschichte TSV 1860 München

  • Andreas Wittner Kurt Landauer Stiftung e.V.

  • Dr. Maximilian Strnad Kulturreferat der LH München, Public History

Einführungsvortrag:

Dr. Andreas Heusler, „Prekäre Zugehörigkeit. Jüdisches Leben in München in den 1920er Jahren“

Schlusswort:

Frank Schleicher Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Musikalische Gestaltung:

Vivian Kanner Sängerin, Schauspielerin Der Eintritt zu dieser Vera

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