Synagoge Reichenbachstraße (Führung)

„Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße“

 

Wann: Mittwoch, den 14. Oktober 2026 um 16:15 Uhr

Dauer: ca 90 Minuten

Treffpunkt: 10-15 Minuten vor dem Rundgangsbeginn an der Museumskasse des Jüdischen Museums München, Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München

Teilnehmergebühr: entfällt

Anmeldung mit Angabe Vor- und Zuname, Anschrift und Email erforderlich bis 3.10.2026 an anmeldung@erinnerungswerkstatt-muenchen.de

Wir weisen darauf hin, dass wir die Anmeldedaten dem Jüdischen Museum München zur Verfügung stellen. Ihre Anmeldung zur Führung verstehen wir als Einwilligung in die Datenverarbeitung und -speicherung. Nach Aufgabenerfüllung werden sämtliche Daten unwiderruflich gelöscht.

Wichtiger Hinweis:

  • Nicht barrierefrei

  • Die Teilnehmer müssen Ihren Personalausweis mitbringen.

  • Es darf keinerlei Gepäck mit sich geführt werden.

  • Filmen und Fotografieren ist in der Synagoge Reichenbachstraße untersagt.


In der Reichenbachstraße 27 befindet sich ein historisches Baudenkmal: Die Synagoge Reichenbachstraße. Ein Bau, der den Ideen des Bauhauses und der neuen Sachlichkeit verpflichtet ist und vom Architekten Gustav Meyerstein 1931 für die meist osteuropäischen Zugewanderten der umliegenden Isarvorstadt errichtet wurde.

Während des Novemberpogroms 1938 verwüsteten Nationalsozialisten auch diese Synagoge. Im Mai 1947 weihten die Überlebenden der Schoa sie wieder ein und bis 2006 blieb sie die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

2013 ergriff Rachel Salamander die Initiative zur Sanierung der Synagoge und gründete gemeinsam mit Ron C. Jakubowicz den Verein Synagoge Reichenbachstraße. Seit 2021 wurde die Synagoge umfangreich saniert und in den baulichen Zustand von 1931 rückgebaut.

Im September 2025 fand die Feier zur Wiederherstellung statt.

Einlassvorbehalt:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

 
 
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