Ausstellung - Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Sportler und Sportlerinnen in München bis 1933 und danach

 
 

Wir möchten Euch gerne auf eine Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte aufmerksam machen:  

Was: Ausstellung zu jüdischen Sportstars

Wann: vom 23.09. - 23.10.2026; Die Ausstellung ist ganztätig zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Wo: München, Wittelsbacherplatz

Weitere Informationen: juedische-sportstars.de - Startseite - Jüdische Sportstars

Die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet.

Vorgestellt werden die Biografien des Fußballpioniers Walther Bensemann, der zehnfachen Deutschen Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch, des Fußballnationalspieler Julius Hirsch, des israelischen, später deutschen Basketball-Nationaltrainer Ralph Klein, der Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, des Schachweltmeisters Emanuel Lasker, des Meisterboxers Erich Seelig, der Deutschen Tennismeisterin Nelly Neppach, der Deutschen Speerwurfmeisterin Martha Jacob, der Leichtathletin Gretel Bergmann, der Turnolympiasieger Alfred und Gustav Felix Flatow, der Europameister im Gewichtheben beziehungsweise im Ringen Julius und Hermann Baruch, des Eishockeyspielers Rudi Ball und des deutschen Fußballnationalspielers Gottfried Fuchs. Die Ausstellung bietet mit der Schwimmerin Sarah Poewe aber auch einen Ausblick und stellt eine wichtige Verbindung zur Gegenwart her. Poewe gewann als erste jüdische Athletin nach Ende des Zweiten Weltkrieges für Deutschland eine olympische Bronze-Medaille 2004 in Athen.

THEMENABEND

mit:

  • Astrid Freyeisen Redakteurin des Bayerischen Rundfunks, Autorin des Podcasts „Mein Opa, die Nazis und Olympia“

  • Anton Löffelmeier M.A. Abteilung Vereinsgeschichte TSV 1860 München

  • Andreas Wittner Kurt Landauer Stiftung e.V.

  • Dr. Maximilian Strnad Kulturreferat der LH München, Public History

Einführungsvortrag:

Dr. Andreas Heusler, „Prekäre Zugehörigkeit. Jüdisches Leben in München in den 1920er Jahren“

Schlusswort:

Frank Schleicher Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Musikalische Gestaltung:

Vivian Kanner Sängerin, Schauspielerin Der Eintritt zu dieser Vera

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